Nadelrundholzmarkt gerät ins Stocken

Nadelrundholzmarkt gerät ins Stocken

Der Rundholzmarkt hat sich seit dem Sommer um 180 Grad gedreht. Der Ruf der Sägewerke nach Holz ist fast verstummt und teilweise laufen die Sägewerke bereits über. Das Sägewerk Schwaiger hat eine Großbaustelle und einen reduzierten Holzeinkauf. Beinahe alle Säger berichten von aktuell deutlich rückläufigen Schnittholzpreisen und gefüllten Lagern.

Es gibt schon jetzt sehr starke Verzögerungen bei der Holzabfuhr, auf die die WBV keinen Einfluß hat. Kurzfristige und teilweise wochenlange Anfuhrsperren, streng kontrollierte Anfuhrkontingente und stundenlange Wartezeiten der LKW im Sägewerk sind momentan leider der Alltag.

Da am 1. Oktober die Einschlagsbegrenzung gefallen ist und nicht nur Kleinprivatwaldbesitzer die Gunst der Stunde nutzen werden, sondern auch große Privatwaldbesitzer und die Bayerischen Staatsforsten, wird Holz auf den Markt kommen. Dazu kommen weiterhin große Mengen Kalamitätsholz aus den Schadgebieten Mitteldeutschlands (erneut ein katastrophales Käferjahr trotz üppiger Niederschläge).

Nehmen sie vor dem Holzeinschlag Kontakt mit der WBV auf, damit ihre Holzmengen auch sicher untergebracht werden können, die Holzabfuhr planbarer wird und der jeweils aktuelle Holzpreis besprochen werden kann.

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